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66 Schnee- und Regenschutz

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Hier in Wien fällt gerade der erste richtige Schnee, doch das ist noch lange kein Grund, um nicht zu filmen . Um bei Schnee oder bei Regen filmen zu können, gibt es für die Sony DCR-HC96 verschiedene Möglichkeiten.

Da gibt es zum Beispiel das SportsPack SPK-HCB oder den Nachfolger davon SportsPack SPK-HCC. Beide sind im deutschsprachigen Raum um ca. 180 Euro erhältlich. Etwas billiger ist das SPK-HCC wegen des billigen Dollarkurses bei ebay [LINK] zu finden. Billiger ist da schon ein gewöhnlicher Regenschirm, aber bei diesem hat man nur eine Hand frei.

Praktischer ist diese Lösung: Eine Sonnenblende mit Plastiksack, und das ganze gibt es für 10-20 Euro. Erfahrungen und wie es geht gibt es hier zu lesen.

 

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Man benötigt dazu eine Sonnenblende (am besten aus Gummi), mindestens einen Adapterring und ein Plastiksackerl. Die Batterie ist nur zum Größenvergleich da . Das Sackerl sollte am besten durchsichtig sein und mindestens 10l Füllmenge haben. Im Supermarkt gibt es für das Sauerkraut eigene Sackerl zum Abfüllen. Diese sind länglich und eignen sich dadurch sehr gut.

Gummisonnenblenden findet man hier [LINK] und Adapterringe hier [LINK] . Eine mögliche Kombination: Blende [LINK] + Adapter [LINK] .

 

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Das ganze hat man sehr schnell und einfach zusammengebaut. Zunächst gibt man den Adapterring in das Plastiksackerl...

 

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...und schraubt diesen durch das Plastik auf die Blende. Das sollte in der Nähe der unteren Ecken sein.

 

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Jetzt muss man nur mehr die Folie in der Sonnenblende entfernen. Durch das Anschrauben des Adapterringes löst sie sich durch leichten Druck selber. Bei stärkeren Plastiktüten (so nennt man sie glaub ich in Deutschland)...

 

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...muss mit einem scharfen Messer nachgeholfen werden. Dabei müssen die Ränder nicht so genau geschnitten werden, da sowieso davon nichts ins Bild ragt.

 

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Zum montieren zieht man den Sack wie bei einem Strumpf zusammen, schraubt den Adapterring auf das Filtergewinde der Kamera...

 

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...und stülpt den Sack über die Kamera.

 

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So kann man nun im Regen oder bei Schneefall filmen. Sogar das Display und Sucher lassen sich durch die durchsichtige Folie verwenden. Man kann die Kamera so mit der Hand halten oder auf ein Stativ montieren.

 

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Hier ein Praxistest. Es gab hier starken Schneefall, ist aber auf den Bildern nicht so gut zu erkennen.

 

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Für das ausgeklappte Display war dieses Plastiksackerl etwas zu kurz. Umso länger der Sack ist, umso einfacher und sicherer ist dieser Schutz zu handhaben.

 

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Nach einer Weile in der Kälte, läuft der Plastiksack im Innenraum innen an, deshalb sollte man den Schutz hier so bald wie möglich entfernen.

Ich empfehle generell die Kamera nach Betrieb in der Kälte eine Weile im Innenraum ausgeschalten stehen zu lassen (ca. 1h) und auch nicht zu laden. Dann hat sich die Kamera der Innentemperatur angepasst und schwitzt nicht (Kurzer Exkurs: warme Luft kann mehr Feuchtigkeit speichern als Kalte, wird warme Luft kalt, wird die Feuchtigkeit an die Umgebung abgegeben und umgekehrt. Die Feuchtigkeit geht immer dort hin, wo es am kältesten ist).

 

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Hier sieht man ein paar Wassertropfen von zerschmolzenen Schneeflocken. Die kommen daher, da ich kurz in den Himmel gefilmt habe... Hält man die Kamera waagrecht, gelangen nur vereinzelte Flocken in den unteren Bereich der Blende. Es gibt länglichere Gummiblenden, die noch besser schützen sollten.

 

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Hier die Kamera nach 15min unter starkem Schneefall. Trocken und unbeschadet.

 

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Natürlich kann man sich diesen Schnee-/Regenschutz auch mit einer Sonnenblende aus Plastik bauen. Eine Blende aus Gummi hat eben den Vorteil, dass sie kaum Platz in der Tasche benötigt.

 

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Fazit: Ich habe diesen Schutz immer in meiner Kameratasche dabei. Das ist ein großer Vorteil gegenüber dem SportsPack SPK-HCB/C. Natürlich kann man damit nicht tauchen gehen. Der Schnee-/Regenschutz ist schnell gebaut und sehr billig. Wer Adapterring und Sonnenblende schon hat, der braucht nur mehr ein Plastiksackerl. Und das sollte kein Problem sein.

Eine weitere mögliche Kombination wäre ein Adapterring + ein UV-Filter als Schutzglas. Man kann auch bei der Sonnenblende zusätzlich einen UV-Filter verwenden, dann ist auch ein Filmen in den Himmel bei Regen möglich

 

11.11.07 13:14


67 Infrarot Lampen (Teil 1)

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Ich habe mehrere Infrarot-Lampen getestet. Diese Lampen geben Licht ab, welches im Nightshot Modus der Sony DCR-HC96 sichtbar ist. Das Ganze ist etwas umfangreich und deshalb habe ich den Artikel abgeteilt. Hier im ersten Teil werden die Lampen vorgestellt.

Hier im Bild zu sehen:

  1. 48 IR LED Scheinwerfer mit 12V Li-Ion Akku
  2. Sony HVL-IRM Infrarotleuchte
  3. 12 IR LED Taschenlampe
  4. 28 IR LED Taschenlampe
  5. 3D MAG-LITE mit 850nm Infrarotfilter (52mm)

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Dieser Infrarot Strahler ist um 22 Euro inklusive Versand bei eBay erhältlich. Ich habe ihn bei Texasrule [LINK] gekauft. Andere Händler haben ihn aber auch [LINK] .

 

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Der IR-Strahler besteht aus 48 IR-LEDs und einem Lichtsensor (hier in der Mitte zu sehen). Gedacht ist er eigentlich für Überwachungskameras, bei Tageslicht schaltet sich der Strahler automatisch aus.

Er hat ein Gewicht von 163g und der Außendurchmesser beträgt 6,5 cm.

 

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Laut Verkäuferangabe strahlt er Infrarotlicht mit 850nm ab. Natürlich werden keine reinen 850nm abgegeben sondern auch Licht über und unter diesem Bereich. Bei 850nm liegt die angegebene Spitze, also bei der Wellenlänge, bei der das meiste Licht abgegeben wird. Deshalb sind manche Infrarotstrahler auch sichtbar. Das Auge kann Licht mit einer Wellenlänge von 380 bis 780nm sehen. Strahlt ein Infrarotstrahler auch in diesem Bereich, wird er vom menschlichen Auge auch wahrgenommen.

Dieser Infrarotstrahler nimmt mit seinen 48 LEDs 500mA bei 12V auf (Verkäuferangabe, nicht nachgemessen). Er kann entweder direkt oder über den Befestigungsbügel mit einer M6 Schraube befestigt werden.

 

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Der Strahler ist im Bügel schwenkbar, verstellt sich aber nicht von alleine.

 

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Als Stromquelle benutze ich diesen Li-Ion Akku. Diesen habe ich auch von Texasrule [LINK] bestellt (um Versandkosten zu sparen). Einzeln ist er um 20 Euro inklusive Versand erhältlich. Es gibt zahlreiche andere Händler, die diesen Artikel auch anbieten [LINK]. Neuere Modelle haben auch einen USB-Anschluss, mit dem man zB. Handys aufladen kann.

Er ist 170g schwer, 10,5cm (mit Schalter) lang, 6cm breit und 2,2cm hoch. 

 

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Geladen wird er durch ein eigenes Netzteil (nicht im Bild, aber im Lieferumfang enthalten). Die Rote LED leuchtet auf, wenn der Schalter auf ON (1) steht.

 

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So sieht das Ganze zusammengeschlossen aus. Ich habe vor meine Lampe von Beitrag #62 ebenfalls mit diesem Akku zu betreiben, bin mir aber nicht sicher, ob er die dafür notwendigen Ampere aufbringt.

 

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Die HVL-IRM habe ich bereits im Beitrag #65 vorgestellt und daher überspringe ich sie. Diese beiden Lampen habe ich ebenfalls von eBay bestellt. Die Schwarze wieder von texasrule [LINK] (wegen Versand) und die Silberne von dhedbanger [LINK]. Die Schwarze kostet 12,2 Euro (inklusive Versand) und die Silberne kostet nur 6,8 Euro (Versandkostenfrei!!!). Die Schwarze wird wieder von verschiedenen Händlern angeboten [LINK] , die Silberne gibt es nur bei dhedbanger.

 

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Die schwarze Infrarot Taschenlampe hat 28 IR LEDs und die Silberne 12 IR LEDs. Die Batterien dienen nur zum Größenvergleich.

 

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Beide haben etwa eine Länge von 9,5 bis 10cm. Die 12 IR LED wiegt 100g, die schwarze mit 28 LEDs wiegt 143g (beide inklusive den notwendigen 3 AAA Batterien).

 

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Hier sind die 4 Einzelteile der 28 LED Infrarottaschenlampe zu sehen. Der spezielle Batteriebehälter ist für 3 1,5V AAA Batterien vorgesehen.

Am Mittelstück befinden sich am vorderen und hinteren Gewinde jeweils ein O-Ring zum abdichten. 

Die Wellenlänge ist bei dieser Infrarottaschenlampe mit 850nm angegeben.

 

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Die silberne 12 LED Lampe besteht auch aus 4 Teile und wird ebenfalls mit 3 AAA Batterien gespeist.  Zusätzlich wird eine Armschlaufe mitgeliefert.

Eine Wellenlänge ist nicht angegeben.

 

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Hier die 5. Lampe aus diesem Test: Eine gewöhnliche 3D MagLite mit 850nm Infrarotfilter mit 52mm Durchmesser. Befestigt wurde der Filter einfach mit Isolierband.

Der Filter hat 15g, die Maglite mit den Batterien 867g, zusammen also 882g.

 

Im nächsten Beitrag gibt es Aufnahmen mit der Sony DCR-HC96 im Nightshot Modus und den einzelnen Lampen im Vergleich.

 

27.11.07 20:04





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