hc96











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Giottos Lanc Controller

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Die Sony DCR-HC96 besitzt einen LANC Anschluss - über diesen kann man Kabelfernbedienungen anschließen, mit denen man die Kamera steuern kann. Ich habe mir so eine Steuerung zugelegt. 

 

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Es handelt sich dabei um den Giottos Cam Controller. Die Firma Giottos stellt Stative und Kamerazubehör her. Von diesen Controller gibt es je nach mitgelieferter Halterung (für Stativgriffe, Rohre, etc.) 3 Ausführungen die unterschiedliche Preise haben:

  • Giottos Cam Controller RC 2010 with grip-all clamp
  • Giottos Cam Controller RC 2030 with rubber belt
  • Giottos Cam Controller RC 2030 with grip-all clamp and rubber belt


Fotos zu den Halterungen gibt es hier zu sehen. Beziehen kann man diese Steuerung über ebay oder bei diesem Händler.

Das Spiralkabel ist 55cm lang und kann bis auf 180cm ausgedehnt werden.

 

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Über den Power Knopf wird die Kamera aktiviert. Das geht nur wenn der Modusschalter der HC96 auf ON steht. Danach kann die Kamera aus jedem Modus ( Tape / Memory / Play ) ausgeschalten werden. Beim einschalten über diesen Lanc Controller befindet sich die Kamera immer im Tape Modus - daher kann diese Lanc Bedienung nicht für Helmkameras benutzt werden. Helmkameras arbeiten im Play/Edit Modus.

Am besten finde ich die manuelle Ansteuerung des Focus über diesen Controller. Mit einem Knopf kann man den Autofokus deaktivieren und aktivieren. Nach dem Deaktivieren lässt sich der Fokus manuell über 2 Tasten einstellen ( F für weit und N für nah ). Über ein Symbol auf dem Display wird der Status des Fokus angezeigt (Autofocus off und Entfernung). Man kann den Fokus zwar auch über das LCD-Display umstellen (P-Menu > Fokus > Manuell oder P-Menu > Menu > Kameraeinst. > Fokus > Manuell ) aber das ist bei weitem nicht so komfortabel und man muss schon sehr geschickt sein, um das Bild nicht zu verwackeln.

Über 2 Tasten kann man im Tape Modus (nur in diesem) das Band vor- und zurückbewegen um ab einer bestimmten Stelle aufzunehmen. Ích verwende das aber nie.

Mit einem Knopf kann man ein Foto schießen und ein anderer Knopf startet und stoppt die Aufnahme.

Das Lanc-Protokoll von Sony enthält 8 Geschwindigkeitsstufen für das Rein- und Rauszoomen. Der Giottos Lanc-Controller unterstützt 2 davon. Drückt man 1x auf eine Zoomtaste, wird langsam gezoomt, drückt man 2x auf eine Zoomtaste, wird schnell gezoomt. Das funktioniert meiner Meinung nach aber nicht sehr gut da der Controller Probleme hat 1x und 2x drücken zu unterscheiden.

 

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Ich habe den Giottos Lanc Controller mit der Sony DCR-HC96 getestet und das ganze gefilmt:

Video auf Metacafe (ca. 20MB) 

 

Fazit:  

Der schnell und einfach verstellbare manuelle Fokus ermöglicht tolle Aufnahmen und die kameraexterne Bedienung ist am Stativ sehr komfortabel. Wer während der Aufnahme zoomen will, wird aber mit dem Giottos Lanc Controller keine Freude haben. Wie im Video zu sehen ist, sind die Zoomstufen sehr eigenwillig.

Ich habe vor, mir eine Lanc Fernbedienung von hier oder hier zu besorgen und diese dann zu testen. Diese arbeitet mit einstellbarer Zoomgeschwindigkeit und scheint mir daher überlegen.

 

2.4.07 00:57


VMC-K100 mit Cold Shoe

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Nachdem ich endlich den 3,5mm Adapter VMC-K100 habe, bin ich momentan auf der Suche nach geeigneten Mikrofonen und Befestigungsmöglichkeiten. Eine meiner Ideen dazu, habe ich heute umgesetzt. Es handelt sich um einen Zubehörschuh, aufgesetzt auf den Mic-Adapter.

 

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Dazu habe ich einen Zubehörschuh einer alten Kamera genommen, und diesen mittels 2 M3 Schrauben befestigt.

Benötigte Kleinteile:

  • Zubehörschuh
  • 6 Stück M3 Muttern
  • 2 Stück 20mm M3 Schrauben mit Senkkopf

Von mir benutztes Werkzeug:

  • 3mm Bohrer
  • Feinbohrschleifer Proxxon FBS 240/E (ähnlich Dremmel, aber besser)
  • Proxxon Minitrennscheibe
  • Proxxon Minischleifstein
  • Schraubstock
  • PH00 x 40mm Kreuzschlitzschraubenzieher
  • 3mm Schraubenzieher
  • Feine Zange (zum Drehen der Schrauben)

 


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Durch diese 2-Muttern-Technik wird die ungerade Oberfläche des Adapters ausgeglichen und richtet den Zubehörschuh gerade aus.

 

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Nach genauem Ausmessen der Mitte, habe ich 2 Löcher ins obere Gehäuse gebohrt und die 2 Schrauben mit je einer Mutter befestigt. Eine Mutter ging sich nicht genau aus und so habe ich einen Plastikabstandhalter weggeschnitten (sichtbar an der Linie rechts vom linken Schrauben).

 

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Der Cold Shoe trägt das Mikrofon, welches am Adapter angeschlossen wird. Das von mir hier verwendete Mikrofon (Sony ECM-Z200) taugt nicht so viel und wurde nur für Versuchszwecke von mir verwendet. Es hat 120g - viel schwerer darf ein Mikrofon für diese Halterung auch nicht sein. Die Schwachstelle dieser Halterung ist der AIS des Mic-Adapters - der wird nur aufgeschoben, nicht angepresst und ist großteils aus Plastik.

 

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Ein SENNHEISER MKE 300 VIDEO hat nur 60g - ist also nur halb so schwer wie dieses Mikrofon und dürfte für diese Halterung optimal sein.

Fazit:

Sehr kompakte Bauweise und einfach zu handhaben. Wilde Kamerafahrten sind damit sicher nicht drin, schon gar nicht bei Mics ab ca. 100g. Für Stative, normales Filmen und Urlaub ist diese Modifikation aber sehr gut geeignet.

2.4.07 23:06


Display Monitorblendschutz

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Wer kennt es nicht - man will im Freien filmen, doch die Sonne lässt das Display schwer ablesen. Man kann zwar Farbsättigung und Helligkeit des LCD Displays verstellen, aber oft ist es auch dafür zu hell. Da hilft nur der Blick durch den Sucher oder ein Monitorblendschutz für das LCD Display der HC96. Im Internet habe ich nichts für die Sony DCR-HC96 gefunden, deshalb habe ich mir einen selber gebastelt - Kosten: 1,5 Euro.

 

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Das sind die Dinge, die man dafür benötigt:

  • Schere
  • Bleistift
  • Lineal
  • A4 PS-Platte, 1mm Schwarz - gibts  im Bastelgeschäft, Papierladen, etc. um 1,5 Euro (wenn nicht sogar billiger).
  • Gasbrenner
  • Schraubenzieher, Holzplatte, etc. zum Biegen

 

 

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Zunächst zeichnet man sich mit Bleistift die Schnitt- und Biegelinien ein. Ich habe viel herumexperimentiert - mit den oben eingezeichneten Maßen klappt es am Besten. Die mit Punkt gekennzeichneten 1,2 und 1 cm werden später nach dem Biegen auf 2-3 mm gekürzt.

Beim Einzeichnen genau arbeiten und dann die PS-Platte wie abgebildet ausschneiden. 

 

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Mit dem Gasbrenner erwärmt man beidseitig mit kleiner feiner Flamme eine Biegelinie und winkelt die Plastikplatte dann mithilfe einer Tischkante, Holzplatte, Lineal, etc. ab. Hier im Bild habe ich mit einem anderen Zuschnitt experimentiert.

Die PS-Platte hat 2 Seiten, eine Matte und eine Glänzende. Die Glänzende sollte außen sein - wir wollen ja keine Reflexionen.

 

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Hier wurden die 1,2 cm heruntergebogen und dann der Rest mit der Schere abgeschnitten. Diese Kante dient später als Raste am Display.

Mit sanfter kleiner Flamme über die geschnittene Kante kurz drüberbrennen verschönert diese. 

 

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Hier wurde es genauso wie oben gemacht - die 1cm Kante heruntergebogen und dann bis auf 2-3mm abgeschnitten. Diese Raste hält den Blendschutz an der untern Kante des Displays fest.

 

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Es gelingt nicht auf Anhieb. Von rechts nach links:

  • Erster Prototyp und Schnittmuster aus Karton.
  • Erster Versuch mit der PS-Platte - der Umgang damit muss erst gelernt werden
  • Zweiter Versuch mit der PS-Platt, damit war ich dann zufrieden

 


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Das obere Foto ohne Blitz zeigt wie gut dieser Blendschutz abdunkelt. 

 

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Zum Montieren legt man einfach das Display in den Monitorblendschutz und schiebt die Rasten über die Kanten. Die PS- Platte ist biegsam und richtet keinen Schaden oder Kratzer am Displayrahmen an.

 

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Von Vorne sieht er fast wie gekauft aus. Einklappen lässt sich das Display nicht mehr, drehen schon, aber man sollte vorsichtiger damit sein.

 

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Damit ist das Ablesen des Displays im Freien kein Problem mehr. Wer will kann auch die Version aus Karton machen - diese kann man zusammenklappen und dadurch leichter transportieren. Dafür hält sie aber nicht so lange und sieht nicht so gut aus.

 

6.4.07 22:03


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