hc96











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Zeitraffer über Fotomodus

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In einem früheren Beitrag habe ich beschrieben, wie man Zeitraffervideos auf Band aufzeichnet. Mit der Sony DCR-HC96 kann man aber auch Fotos in bestimmten Intervallen machen, und diese dann zu einem Video zusammenfügen.

Dazu wechselt man mit dem Hauptschalter in den Fotomodus (die LED bei "Memory" leuchtet auf) und geht in das "P-MENU".

 

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Danach erreicht man die Intervallfotoaufnahme direkt über das "P-MENU" oder über...

 

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... das normale Menü > BILDANWEND > OK > ...

 

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..."INT. FOTO AUF" > OK.

 

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Im Intervallfotomenü ist hier derzeit eine Minute eingestellt. Die Kamera würde jetzt jede Minute ein Foto machen. Dieses Intervall kann man unter "SET" verändern.

 

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Dazu einfach den gewünschten Intervall auswählen (1) und zum vorigen Menü zurückkehren (2). Leider gibt es nur die Intervalle 1min, 5min und 10min. Ich habe aber schon eine Lösung gefunden, wie man das Intervall beliebig einstellen kann. Da dies aber zu umfangreich ist, werde ich einen eigenen Beitrag darüber in den nächsten Tagen schreiben.

 

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Hat man das Intervall eingestellt, aktiviert man die Intervallaufnahme (1) und bestätigt mit OK (2).

 

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Nun blink diese Symbol, die Aufnahme hat noch nicht begonnen. Erst wenn man die Fototaste gedrückt hat, wird dieses Symbol ständig angezeigt und die Aufnahme beginnt.

Es wird nun im Intervall von einer Minute ein Foto gemacht. Und zwar so lange, bis die Speicherkarte voll ist, der Akku leer oder man unterbricht die Aufnahme manuell (z.B. durch abermaliges Drücken auf die Fototaste).

Vor der Aufnahme sollten Weißabgleich, Fokus und Belichtung manuell eingestellt werden und die Kamera auf einem Stativ stehen.

Auf einem Memorystick mit 1GB passen je Einstellung so viele Fotos:

QualitätGröße Auflösung SeitenV Fotos Filmdauer
Fein3 MP2016 x 15124:3 63225 secs
Fein2,3 MP2016 x 113416:9 84333 secs
Standard3 MP2016 x 15124:3 151860 secs
Standard2,3 MP2016 x 1134 16:9202581 secs
Fein1,9 MP1600 x 12004:3101240 secs
Standard1,9 MP1600 x 12004:3233693 secs
Fein 0,3 MP640 x 480 4:360544 min
Standard 0,3 MP
640 x 4804:3>9999
>6,6 min

SeitenV... Seitenverhältnis
Filmdauer... maximale Filmdauer bei 25 Bilder / Sekunde

Die Einstellungen sind erreichbar durch:
P-MENÜ > MENU > SPEICHEREINS > OK > FOTO EINST. > OK > QUALITÄT bzw. BILDGRÖSSE

 

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Hat man nun eine Bildserie fertig, kann man daraus einen Film zusammenstellen. Diese Funktion haben verschiedene Programme. Eines möchte ich hier vorstellen. Es handelt sich um die GPL - Software VirtualDub .

VirtualDub in der letzten stabilen Version (1.6.17) kann man hier herunterladen. Nach dem Herunterladen muss man die .zip entpacken und die Datei "VirtualDub" starten.

 

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Dann wählt man "FILE > Open video file" und wählt das 1. Foto der Serie aus. Im selben Ordner sollten sich nur die Intervallfotos befinden.

 

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VirtualDub erkennt an der aufsteigenden Nummerierung der Fotos, dass es sich um eine Serie handelt.

 

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Unter Audio stellen wir "No audio" ein.

 

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Unter "Video" "Full processing mode" wählen und dann unter "Compression" eventuell die gewünschte Videokompression einstellen.

 

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Unter "Video > Frame Rate..." wählen wir "Change to __ frames per second" und geben 25 ein.

Wer möchte kann die Videogröße noch über "Video > Filters > Add > Resize > OK" anpassen, das würde ich aber dem Schnittprogramm überlassen, mit dem man dieses Video dann weiterbearbeitet.

Exportiert wird das Video dann mit "File > Save as AVI..." .

Ich habe dadurch ein recht gutes Video mit 2016 x 1512 / 25p erstellt. Leider gab es im Motiv (grüne Wiese, wolkenloser Himmel) keine Bewegung und daher lohnt sich der Upload nicht.

Fazit: Im Gegensatz zur Bandaufnahme schont diese Variante die Kopftrommel und liefert eine anpassbare Qualität über das PAL-Format hinaus. Leider kann man nur über einen Trick ein kurzes Intervall einstellen. Eine echte Fotokamera würde bessere Ergebnisse liefern, aber trotzdem ist es eine nette Zusatzfunktion der Sony DCR-HC96.

24.4.07 18:31


Tragriemen und Kamerataschen

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Im Lieferumfang der Sony DCR-HC96 ist kein Tragriemen enthalten, jedoch gibt es einen Metallring am Griffband, an dem man einen befestigen kann. Ich verwende einen einer alten Kamera. Solche Riemen erhält man aber sicher auch im Fotoladen oder Mediamärkten.

Kamerataschen gibt es viele, aber nur wenige taugen wirklich etwas.

Eine Kameratasche sollte genügend Platz für Akkus, MiniDV Bänder, Weitwinkelkonverter, kl. Stativ, Filter, etc. haben. Kurzum: Alles was man je nach Einsatz benötigt, sollte man auch dabeihaben. Handycamstation, Netzteil, Ladestation (nicht im Urlaub!), etc. können Zuhause bleiben. Nie Ersatzakku und Ersatzband vergessen, das kommt bei mir laufend vor.

Weiters sollte eine Tasche einen raschen Zugriff auf die Kamera und das benötigte Zubehör bieten.

Hier meine Empfehlungen:

  • Sony LCS-VA30
    Außenmaß (B x T x H): 31 x 17,5 x 19 cm
    Gewicht: 650g

  • Sony LCS-VA5
    Außenmaß (B x T x H): 35 x 18 x 23,5 cm
    Gewicht: 1120g
    Edlere, aber auch teuere Ausführung der VA30
    Testbericht

  • Hama Samsonite Samoa DV 60
    Außenmaß (B x T x H): 25 x 11 x 13 cm
    Innenmaß (B x T x H): 17,5 x 8 x 10 cm
    Gewicht: 400g
    10 Jahre Garantie
    kleinere Tasche

  • Hama Samsonite Biskaya FV 70 (mein Kauftipp)
    Außenmaß (B x T x H): 31 x 15,5 x 18 cm
    Innenmaß (B x T x H): 20,5 x 9 x 13 cm
    Gewicht: 565g
    10 Jahre Garantie

Das sind alle Modelle die ich von Hama-Samsonite und Sony empfehlen kann. Die DV35 der Biskaya-Serie ist wegen der kleinen Hauptfachöffnung ungeeignet.

Ich habe 2 Taschen, die ich hier näher vorstellen werde.

 

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Das ist erstens die Cullmann 2in1 Mini 500 (93657) . Sie ist klein und besteht aus einer Haupttasche und einer kleineren Tasche. Gekauft wurde sie beim Cosmos um 26 Euro. Damals hatte ich noch nicht viel Zubehör. Von der Größe her reicht sie aber fürs Wesentliche. Wenn man nur die Kamera transportieren will, ist sie optimal.

 

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Die kleine Tasche kann vor der Großen oder ...

 

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... über 2 Metallringe am Traggurt befestigt werden. Natürlich kann man sie auch weglassen. Auf der Rückseite der Haupttasche befindet sich eine mit 2 Klettverschlüssen gesicherte Gürtelschlaufe.

 

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Anpassbarer Innenraum.

 

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Von der Größe geht sich nur der Weitwinkelkonverter oder der große Akku auf der Kamera aus. Der Rest hat in der kleinen Tasche platz.

 

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Das ist meine Samsonite Biskaya FV 70 . Gekauft wurde sie bei Saturn für 28 Euro. Die Verarbeitung ist 1A.

Bei einer Kameratasche ist mir wichtig, dass ich das Hauptfach nicht immer schließen muss und die Kamera trotzdem sicher in der Tasche bleibt. So habe ich sie immer schnell zur Hand. Im Urlaub sollte man wegen Diebe vorsichtig damit sein. Bei der Cullman 2in1 ist das etwas sicherer, da sich das Hauptfach Richtung Körper öffnen lässt.

 

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Der Innenraum kann über insgesamt 4 Velcro-Streifen und 2 Schaumstoffeinlagen abgeteilt werden.

 

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Weitwinkelkonverter und großer FP90 Akku - kein Problem. Sogar das Cokin A System hat aufgeschraubt Platz.

 

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Kamera mit normalen FP50 Akku und ohne Konverter. Zum besseren Schutz lasse ich immer beide Trennwände in der Tasche.

 

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Um die Kamera nach oben hin abzusichern (im Normalfall nicht erforderlich), kann man wie hier eine 3. Trennwand (von der anderen Tasche genommen) oder die 2. Trennwand über der Kamera am Velcro befestigen.

 

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Seitentasche mit Weitwinkelkonverter. Es würden noch 2 davon reinpassen. Eine Stoffeinnaht verhindert das seitliche Rausfallen des Zubehörs.

 

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In der anderen Seitentasche habe ich 2 FP90 und 2 FP50 Akkus untergebracht. 2 MiniDV Bänder würden sich noch ausgehen.

 

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Die 2 Vordertaschen.

 

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Hier habe ich Ministativ, MiniDV-Band, Sonnenblende und Fernbedienung untergebracht. Das füllt aber nicht einmal die Hälfte des vorderen Faches.

 

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An der Rückseite befindet sich noch ein Fach.

 

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Das Hauptfach ist an allen Seiten mit etwa 1cm Schaumstoff gepolstert, der Boden ist verstärkt mit einer Plastikeinlage und hat 2 Standfüße mit 0,5cm Höhe. Alle anderen Fächer (bis auf das ganz Vordere und das Hintere) sind mit 0,5 cm Schaumstoff gepolstert.

 

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Fazit: Ich bin von der Samsonite Biskaya FV 70 begeistert und kann sie nur empfehlen, nicht nur für die Sony DCR-HC96 sondern auch für alle anderen Camcorder. Hier einige Modell die passen würden: Sony HC1/HC3/HC5/HC7, Canon HV20, Panasonic GS280/GS300/GS320/GS500, uvm.

Wer nicht viel Zubehör hat, wird mit der Cullmann 2in1 Mini 500 durchaus zufrieden sein. Ich verwende sie bei Spaziergänge, Festen und immer, wo die kleinere Tasche praktischer ist.

 

22.4.07 09:29


Stop-Motion Videos

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Eine sehr nette Funktion der Sony DCR-HC96 ist die Einzelbildaufnahme. Diese zeichnet einzelne Bilder auf das DV-Band auf, die zusammen dann ein Video ergeben.

Erreichbar ist die Einzelbildaufnahme auf 2 Arten:

 

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1) "P-Menu > Einzb. Aufn." oder

 

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2) "P-Menu > Menu > Bildanwend > Einzelb. Auf. > OK"

 

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In diesem Menü die Einzelbildaufnahme einfach aktivieren (1) und zurückkehren (2).

 

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Wurde alles richtig gemacht, ist dieses Symbol auf der Anzeige zu sehen .

Jedes mal Rec-drücken werden nun 5 Frames auf das Band aufgezeichnet. Da eine Sekunde 25 Frames (Einzelbilder) hat, ist das 1/5 Sekunde. Es entspricht zwar keiner echten Einzelbildaufnahme, aber dadurch sind ein paar Tricks möglich.

Zum Erstellen von Stop-Motion-Filmen befestigt man die Kamera an ein Stativ und stellt Fokus, Weißabgleich, und Belichtung auf manuelle Werte. Danach geht man wie folgt vor: REC drücken - etwas im Bild ändern - REC drücken - etwas im Bild ändern - usw.

Um die Kameraposition nicht zu verschieben (trotz Stativ) und um das ganze einfacher zu bedienen, empfehle ich das Auslösen über die REC Taste der mitgelieferten IR-Fernbedienung (RMT-831).

 

Ich habe so ein Video erstellt, was dabei herausgekommen ist, ist hier zu sehen:

Mein erstes Stop-Motion Video (metacafe - 10 MB)

 

 

 

19.4.07 21:31


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