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The Blue Pod

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Im Beitrag #36 habe ich die „Kamerasitzsäcke“ The Red Pod und The Yellow Pod vorgestellt. Da diese für die Sony DCR-HC96 nicht sehr passend waren, habe ich das Red Pod auf ein Blue Pod umgetauscht, welches ich hier näher vorstellen werde.

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So sieht die Verpackung aus. Der blaue Kartonkreis wird nicht benötigt und kann entfernt werden.

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Im Gegensatz zu den bisher vorgestellten Pods ist die Gewindeschraube nicht zentrisch angeordnet sondern am äußeren Rand. Das ist für Kameras wie z.B. die HC96 vorteilhaft, da diese das Stativgewinde an der Kameraunterseite nicht in der Mitte sondern im vordern Bereich angeordnet haben.

Das Blue Pod wird mit 2 Klettverschlussklebepunkte (die weißen Punkte im Bild) geliefert, welche die Kamera an der richtigen Position fixieren sollen. Diese können aber bei der HC96 nicht befestigt werden, da sonst die Kamera nicht mehr auf die Handycamstation passen würde.

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Hier kommt es aber zu einem Problem…

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… Wird die Stativschraube in das Kameragewinde komplett hineingedreht, liegt die Kamera nicht mehr am Blue Pod auf. Dreht man nun das Ganze etwas zurück, hält die Kamera nicht am Blue Pod und verrutscht nach links und rechts.

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Die Lösung: Zwischen Kamera und Blue Pod eine Beilagscheibe legen. Ich habe mir einfach eine aus Karton gebastelt. Eine Gummibeilagscheibe wäre natürlich besser.

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Damit liegt die Kamera richtig am Blue Pod auf und ist fix damit verbunden.

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Die maximale Neigung nach vorne...

 

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... und nach hinten.

 

 

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Wie alle Pods ist auch das Blue Pod eher aus starrem Material gefertigt. Dass die Öffnung am Boden zu den Granulaten nur mit Klettverschluss verschlossen ist, gefällt mir auch nicht so sehr. Es hält aber und erfüllt seinen Zweck. Die Kamera kann zum Freihandfilmen mit Sack aufgehoben und bei Bedarf wieder abgestellt werden. Der "Sack" stört etwas unter der Handschlaufe, es beeinträchtigt das Filmen jedoch nicht.

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Hier ein Anwendungsbeispiel auf einer Stahlschiene.

 

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Das sieht aus, als würde die Kamera nach hinten fallen. Das Blue Pod hat sie aber so in ihrer Position gehalten.

 

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Auch diese extreme Platzierung auf einer Parkbank hat gehalten. Ich hatte die Kamera aber ständig in Griffweite. So würde ich die Kamera nie unbeaufsichtigt stehen lassen.

 

Fazit:

Von den "The PODs " ist das Blue Pod für die Sony DCR-HC96 am besten geeignet.

Zum Abschluss die aktuelle Tabelle der vorgestellten kleinen Stative und Fixierungen:

 

Stand Neigung Transport
THE YELLOW POD * * ****
THE RED POD **** *** **
Ministativ ***** *****

*****

THE BLUE POD
******* ****



7.6.07 22:08


Eigenbau Winkelschiene

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Diese Halterung habe ich mir selber zusammengebaut. Materialkosten waren ca. 10 Euro und der Zeitaufwand zum Zusammenbauen beträgt etwa eine halbe Stunde. Ich habe lange mit den Abmessungen herumgespielt. Diese Schiene ist nun nahezu perfekt und stabilisiert die Kamera hervorragend. Außerdem wird die Kameraführung viel „weicher“. 

 

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Hier ein Größenvergleich zur Bower VA320 Winkelschiene. Das LCD Display hat nun genügend Platz.

Was benötigen wir dazu:

  • 27cm Alustange 20 x 6mm
  • 2 x 12,5 cm Alurohr 20mm, 1mm stark
  • 3mm Kork 70 x 20mm
  • dünnes doppelseitiges Klebeband oder Superkleber
  • 1 Paar Fahrradgriffe
  • 2 Abschlusskappen für 20mm Alurohr
  • 2 Lamellenstopfen 20mm (zB von Gah Alberts, Nr. 42 68 28 , gibts bei OBI)
  • 2 Stellschrauben zu Gewindestopfen (zB von Gah Alberts, Nr. 42 68 73 , gibts bei OBI)
  • 1/4" UNC Schraube, eventuell Beilagscheibe


Benötigtes Werkzeug:

  • 6,5 mm Bohrer
  • 8 mm Bohrer
  • Bohrmaschine
  • Eisensäge
  • kleine Feile zum Entgraten

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Die Griffe: Auf der eine Seite der Alurohre kommt ein Lamellenstopfen (1), auf der anderen Seite eine Abschlusskappe. Über das Rohr wird ein Fahrradgriff gezogen.

 

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Der Lamellenstopfen hat ein M8 Gewinde und die Stellschraube ist nichts anderes als eine M8 Schraube. Dazwischen kommt die Alustange.

 

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In die 27cm Alustange werden 1,5cm von den Enden entfernt Löcher mit dem 8mm Bohrer gemacht und durch diese die Griffe befestigt. Das sieht dann so aus.

 

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Im Abstand von 10,5cm von der rechten Alustangenkante ein 6,5mm Loch bohren, die Korkplatte mittig mit Klebeband oder Superkleber befestigen, ebenfalls durchbohren und die UNC Schraube durchdrehen. Diese wird vom Kork gehalten.

 

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Damit wird die Kamera befestigt. Ohne Korkplatte würde sie ständig verrutschen. Eine Gummiplatte eignet sich nicht so gut, da dieser zu viel nachgibt.

 

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Diese Schiene ist sehr praktisch. Die Halterung kann schnell zerlegt und so einfach verstaut werden. Die Griffe können oben,...

 

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...unten und oben oder nur unten befestigt werden. Wie man es gerade braucht und für praktisch empfindet.

 

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Persönlich finde ich die Griffe nach oben am praktischsten, da man dadurch das Ganze auch abstellen kann. Ich finde auch, man hält so die Kamera am ruhigsten.

Um z.B. über die Köpfe einer Menschenmenge zu filmen, eignen sich die Griffe nach unten besonders.  Man gewinnt dadurch an Höhe.

 

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(Bild klicken zum Vergrößern)

Das LCD-Display ist voll ausklappbar, auch wenn der linke Griff gehalten wird. Es ist sogar möglich, mit dem Daumen der rechten Hand die Kamera zu bedienen.

Stellt man die Handschlaufe größer, kann man die Kamera auch damit halten. Der Griff ist aber komfortabler.

Was bei solchen Halterungen oft vergessen wird - das Kassettenfach hat genügend Platz zum Öffnen.

Eine Halterung für Mikrofon (über linkem Griff) und Kameralampe (auf rechtem Griff) gibt es auch schon, werde ich aber später beschreiben.

 

2.6.07 11:42


Sony Kameralicht

DCR-HC96 Kameralicht Light

Sony hat im Zubehör zu dieser Kamera ein paar Kameralichter. Ob diese Leuchten was taugen und was sie können, werden wir uns heute ansehen.

Die Bezeichnung der Leuchten (von links nach rechts):

  • HVL-HL1(für AIS - Active Interface Shoe auf der Kamera)
  • HVL-HFL1 (für AIS)
  • HVL-HIRL (für AIS)
  • HVL-IRM (mit Schiene über Gewinde zu befestigen)

 

Zunächste sehen wir uns an, was alle Leuchten für den AIS gemeinsam haben (HL1, HFL1, HIRL):

  • Betrieb über den AIS, Strom wird vom Kameraakku genommen
  • Leuchtdauer mit NP-FP50 beim Filmen mit ausgeklappten LCD: 30 Minuten
  • Xenon Birne XB-3L (A-1099-823) (= Halogenbirne mit 6V Gleichspannung / 3W)
  • Leuchtstärke nach 1m: 100 Lux, 2m: 25 Lux, 3m: 11 Lux (Lux ist die Helligkeit/Beleuchtungsstärke auf einen Punk)
  • Max. Beleuchtungsintensität: 100 cd (Candlelight - das ist das gesamte Licht, welches die Lampe verlässt)
  • Öffungswinkel: 15 Grad (Das abgestrahlte Licht der Kamera wird 15° nach vorne gelenkt)
  • Farbtemperatur: 3000K (Typisch für Halogenlampen und normale Leuchtstoffröhren, Tageslicht liegt bei 5500K [mehr Info dazu] )
  • Durchschnittliche Lebensdauer der Birne: 100 Stunden


Diese Kameralichter arbeiten also alle mit der selben Birne. Daher unterscheiden sie sich nur von den zusätlichen Funktionen. Die Lampe kann bei allen Modellen (HL1, HFL1, HIRL) auf

  • OFF (Licht aus)
  • Light bzw. On (Lampe leuchtet dauernd)
  • Auto (Lampe schaltet sich bei Dunkelheit automatisch ein und nach 5 min automatisch aus)

geschaltet werden.

 

DCR-HC96 Kameralicht Light

HVL-HL1
43 Euro

Bedienungsanleitung von Sony

Reines Kameralicht. Die Leistungsaufnahme ist mit 3 Watt angegeben.

 

DCR-HC96 Kameralicht Light

HVL-HFL1
112 Euro

Bedienungsanleitung von Sony

Kameralicht mit Blitzfunktion. Die Leistungsaufnahme ist hier mit 3,5 W angegeben. Der Blitz soll die Leitzahl 10 haben und für 1.500 Blitze ausreichen.

Da ein Weitwinkelkonverter den normalen Blitz auf der Kamera verdeckt (siehe früheren Artikel), würde diese Leuchte dafür eine Lösung sein.

 

DCR-HC96 Kameralicht Light

HVL-HIRL
97 Euro

Bedienungsanleitung von Sony

Kameralicht und zusätzliche Infrarotlampe für Nachtaufnahmen. Die Leistungsaufnahme der Lampe ist mit 3,6W angegeben, das IR-Licht mit 2,6 Watt. Die Infrarotleuchte soll beim normalen Night-Shot auf 7m ausleuchten und beim NP-FP50 40 minuten durchhalten.

 

DCR-HC96 Kameralicht Light

HVL-IRM
65 Euro

Bedienungsanleitung von Sony

Diese Leuchte ist ein reines Infrarotlicht und wird nicht über den AIS-Zubehörschuh sondern über eine einfache Schiene (wird mitgeliefert) am Stativgewinde neben der Kamera befestigt. Das IR-Licht soll 20m weit ausleuchten.

Die Leistung des Lichtes beträgt 2 Watt, welche über 2 AA Batterien oder NP-FM/QM Akkus geliefert wird. Mit den Batterien läuft dieses Licht 60 Minuten. Wer den Akkubetrieb vorzieht, muss sich ein eigenes Ladegerät für diese Akkus kaufen. Ich empfehle wegen den Abmessungen den NP-FM50 (Leuchtdauer damit sind 320 min).

Übersicht zu den Akkus:

  • NP-QM91D: 7.2V, 4.1 Ah, 38,2 x 59,5 x 55,6
  • NP-QM71D: 7.2V, 2.7 Ah, 38,2 x 39,5 x 55,6
  • NP-FM50: 7.2V, 1.6 Ah, 38,2 x 20,5 x 55,6


Hier sind Fotos, die mit der IRM gemacht wurden.
Hier ein Foto von der IRM bei Tag.

 

Auf dieser Seite (in der MItte) wurde die HVL-HL1 getestet.

Meine Meinung zu all diesen Lampen:

Ich habe keine von ihnen und werde mir diese zu den derzeitigen Preisen sicher nicht kaufen. Da ich den Sony VMC-K100 am AIS verwende, ist dieser sowieso nicht immer frei.

Die 3 AIS-Leuchten (HL1, HFL1, HIRL) sind bei Feiern/Partys vielleicht gut, um Personen in nächster Nähe auszuleuchten. Um z.B. in einer Kirche einen Altar auszuleuchten, sind diese Lampen sicher zu schwach. 3 Watt Xenon-Halogen ist nicht viel.

Die HVL-IRM würde ich gerne mal testen. Also wenn die zufällig jemand in Wien hat .

Billige Alternativen, die noch dazu viel Leistungsstärker sind, werde ich bald vorstellen.

 

2.6.07 11:41


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